Die Autorin 

Klippenspringerin Anna Bader

Anna Bader ist seit Jahrzehnten Sportlerin aus Leidenschaft:
Turnerin, Wasserspringerin und seit 2005 Pionierin des europäischen Klippenspringens. 2024 wurde sie positiv auf die Substanz Ostarin getestet und vom Wettkampfgeschehen, von
ihrer Rolle als Rampenassistentin im Parasport sowie allen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Vereinsleben ausgeschlossen.


Noch fassungslos und unter Schock war die Athletin gezwungen, sich einen neuen Job suchen, um ihre eigene Existenz und die ihrer Familie zu sichern. Innerlich began eine gefährliche Reise durch emotionale Wirbelstürme, Existenzängste, überwältigt von Ohnmacht und Verzweiflung. Als Detektivin im eigenen Prozess recherchierte sie unermüdlich biochemische Studien und vergangene Fälle, um herauszufinden, wie das Mittel - von dem sie noch nie in ihrem Leben gehört hatte - in ihren Körper gelangt sein konnte.
Gegen enormen institutionellen Widerstand erbrachte sie den wissenschaftlichen Beweis, dass der Stoff durch Kontamination und ohne das geringste Zutun in ihren Körper gelangt war.

Sie ist die Stimme aller aufrichtigen Athleten, die zu Unrecht verurteilt wurden - von Anti-Doping Agenturen, von Journalisten, von der Gesellschaft.

Ihr Aufruf:
Alle Arten von Kontamination - auch die durch andere Personen - sind eine nicht zu leugnende Realität, auf die ethische, sport-rechtliche und wissenschaftliche Antworten gefunden werden
müssen.


„Nada und Wada - die Verantwortung für ein sauberes und faires Vorgehen liegt bei euch!"